Startseite » Sport

Sport

Klopp wechselt zu den Bayern

München (nn) – Der Trainer von Borussia Dortmund, Jürgen Klopp, wechselt mit sofortiger Wirkung zum FC Bayern München. Dies teilte die Vereinsspitze des Rekordmeisters und Triple-Gewinners in München mit. Mit Josep Guardiola und Jürgen Klopp habe man die beiden besten Vereinstrainer der Welt verpflichtet. Darauf sei man stolz, so Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Auch Klopp freut sich auf seine neue Aufgabe. “Man hat nur einmal im Leben die Chance, Trainer bei Bayern zu werden.” Auf die Zusammenarbeit mit Guardiola angesprochen meint er. “Die Absprache mit Pep ist ganz einfach: Er macht die Torleute und ich den Rest.”. Auch Guardiola zeigt sich erfreut über die Verstärkung im Trainerstab: “Die Zusammenarbeit mit Jürgen wird problemlos sein. Er macht die Torleute und ich den Rest.”. Zufrieden zeigt sich auch Sportvorstand Matthias Sammer: “Mit Klopp bin ich ja schon immer gut ausgekommen. Wichtig ist, dass die Kompetenzen klar abgegrenzt sind. Pep und Jürgen machen die Torleute und ich den Rest.”

Hoffenheim will eigene Liga

Sinsheim (hw) – Dietmar Hopp, Förderer des Bundesligisten 1899 Hoffenheim, will nun ernst machen: Nachdem es dem Verein auch in seinem fünften Jahr der Ligazugehörigkeit nicht gelungen ist, als Traditionsverein angesehen zu werden, plant er eine eigene erstklassige Fußballliga mit Anschluss an UEFA und FIFA. „Im Vorfeld werden wir allerdings noch ein paar Dinge für unsere Erfolgshistorie tun.“, so der SAP-Gründer. Geplant ist „einen bisher noch vakanten deutschen Meistertitel in unsere Vereinsbücher zu übertragen.“ Gemeint ist damit der durch den Verzicht des HSV im Jahre 1922 nicht vergebene Titel. „Das stellt uns vor keine größeren Probleme. Zuvor muss allerdings der HSV vom Verzicht zurücktreten und uns die Meisterschaft übertragen, aber das kriegen wir schon hin“, prophezeit der Unternehmer. Die neu zu gründende Liga soll dann mittelfristig die DFL ablösen. „So viel Ablehnung, wie wir von dort bisher erfahren haben, erleichtert uns diesen Schritt.“ Gleichzeitig attackiert Hopp mit seinen Plänen auch das deutsche Eishockey. Der Name der neuen Fußball-Liga: DHL – Dietmar-Hopp-Liga. „Wir wollen den Entrechteten ein Zuhause geben, die sich seit Jahren, ja seit Jahrzehnten, bemühen, eine Verzahnung von Sport und Wirtschaft herzustellen und dabei böse angefeindet werden, wie z. B. auch RB Leipzig. Sollten wir im ersten Anlauf nicht genug Interessenten für unseren Plan gewinnen, gründen wir einfach selbst noch ein paar Vereine, liquide genug sind wir ja“, erläutert Hopp.”Den Sepp (gemeint ist Joseph S. Blatter, FIFA-Präsident, die Red.) werde ich leicht überzeugen können.”

Wegen Olympia: Auf Goethe- und Friedrich-Ebert-Straße geht nichts mehr voran

Kassel/Santa Cruz de Tenerife (hw) – Die Arbeiten auf der Goethestraße und der Friedrich-Ebert-Straße stehen so gut wie still. Grund: Wegen des Termindrucks für den Schanzenbau auf Teneriffa sind bereits 200 Bagger nach Bremerhaven und Hamburg gebracht worden. „Da wir selbstverständlich ausschließlich Firmen aus der Region berücksichtigen wollen, sind gewisse temporäre Engpässe auf unseren heimischen Baustellen nicht auszuschließen“, erklärte Bauderzenent Nolda. Wie und wann es weitergehen kann, konnte der Stadtbaurat noch nicht sagen. Dies birgt Probleme vor allem für die dort ansässigen Geschäfte. „Wir sind da mit Hochdruck dran, aber wo gehobelt wird, fallen nun mal Späne. Im Moment haben sich die Prioritäten etwas verschoben.“ Noch deutlicher wurde der Oberbürgermeister: „Wir alle müssen uns auch mal entscheiden, was wir wollen. Und wenn wir sagen, Kassel soll Wintersportregion Nr. 1 werden, muss man auch kleinere Ärgernisse in Kauf nehmen. Glauben Sie mir: leicht machen wir uns das auch nicht. Oder sollen wir wegen der Befindlichkeiten von ein paar Kleinunternehmern auf die Landeszuschüsse verzichten?“ Das Land Hessen hat insgesamt eine Förderung von 17.000 Euro zugesagt, die bisher veranschlagten Baukosten betragen 7,8 Mio. Euro. „Da kann aber erfahrungsgemäß noch der ein oder andere Euro hinzukommen, das haben wir in der letzten Zeit gelernt“, so Kämmerer Dr. Barthel.

 

Olympia-Ärger: Einigung in Sicht – Schanze wird auf Teneriffa gebaut

Kassel/ Santa Cruz de Tenerife (hw) – Nachdem die Streitigkeiten um den Schanzenbau für die geplante Bewerbung um die Ausrichtung der olympischen Winterspiele 2022 (wir berichteten) aufgrund des Vetos der Stadt Willingen bisher nicht beigelegt werden konnten, zeichnet sich eine unkonventionelle Lösung ab. Wie erst jetzt bekannt wurde, reiste eine Kasseler Delegation angeführt von Oberbürgermeister Bertram Hilgen bereits während des Hessentages nach Teneriffa, um dort mit Verantwortlichen über die Errichtung einer Skisprung-Schanzenanlage zu sprechen. „Wir haben die Sache schon so gut wie eingetütet“, so der Oberbürgermeister. Stadtbaurat Nolda: „Teneriffa ist der ideale Standort, das war von vornherein unser Plan B. Da das olympische Dorf allein in Kassel verbleibt, versprechen wir uns einen sprunghaften Anstieg des Linienverkehrs auf die Ferieninsel, zumindest für die Zeit der olympischen Spiele, mit etwas Glück sogar darüber hinaus.“ Das Upländer Schanzenrecht, auf das sich die Gemeinde Willingen beruft, würde so keine Rolle mehr spielen, da Teneriffa außerhalb der 200-Kilometer-Zone liegt. Die Zuschüsse des Landes Hessen sieht der Magistrat nicht gefährdet, da „unsere Bagger bis spätestens 31.7.2013 verschifft werden, so dass wir innerhalb der Frist mit dem Bau beginnen können. Das Bauland wird für den gesamten benötigten Zeitraum zur Stadt Kassel gehören. Dies ist nach neuer EU-Gesetzgebung seit dem 1.4.2013 möglich“, versicherte Hilgen.

27JUN 2013

Sensationeller Coup: Dieter Bohlen neuer Sportdirektor beim KSV

Kassel (hw) – Was zunächst wie ein verspäteter Aprilscherz anmutete, stellte sich am heutigen Nachmittag doch als die vielleicht wichtigste, jedenfalls Aufsehen erregendste Personalentscheidung in der Geschichte des Kasseler Traditionsvereins heraus: Dieter Bohlen wird  ab 1.7.2013 neuer Sportdiektor des KSV Hessen. Der A-Lizenz-Inhaber war nach Auskunft des Vereins bereits in der vergangenen Saison häufiger Gast bei Heim- und auch Auswärtsspielen des KSV. „Neben seiner absoluten wirtschaftlichen Kompetenz gaben vor allem auch seine herausragenden Fähigkeiten in der Menschenführung, wie er sie nicht zuletzt in der Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) nachhaltig unter Beweis stellen konnte, den Ausschlag bei seiner Verpflichtung“, so Club-Chef Jens Rose. Die Vereinsführung verspricht sich durch diese Verbindung  verschiedene Synergieeffekte, die vor allem durch die weitläufige Vernetzung des Musikproduzenten entstehen sollen.

„Aber natürlich ist es auch kein Nachteil, wenn wir Jugendliche, die Fußball bisher eher uncool fanden, für unseren schönen Sport interessieren können und zu uns ins Stadion locken“ präzisierte der Gleisbauunternehmer die Überlegungen. „Denkbar wäre auch, das DSDS-Konzept auf unsere Nachwuchssichtung zu übertragen. Ich könnte mir vorstellen, entsprechende Castings vor den Pflichtspielen im Auestadion durchzuführen.“

Man darf gespannt sein.

Ärger um Kassels Olympia-Bewerbung

Kassel/Willingen (hw) – Die Bemühungen der Stadt Kassel um die Ausrichtung der olympischen Winterspiele (unsere Zeitung berichtete) haben einen ersten Dämpfer erhalten. Wie Pressesprecher Ingo Happel-Emrich bestätigte, erreichte Oberbürgermeister Bertram Hilgen ein Schreiben seines Amtskollegen Thomas Trachte (parteilos) aus Willigen, das sich vor allem gegen die Pläne, eine weitere Schanzenanlage in Nordhessen zu erbauen, richtet . Hintergrund ist das sogenannte Upländer Schanzenrecht, das der Gemeinde Willingen seit 1781 im Umkreis von 200 km das alleinige Recht zuspricht, Skisprung-Schanzenanlagen zu bauen. „Wir sehen das recht gelassen“ betont Hilgen. Trachte beriefe sich „zu Unrecht“ auf dies in seinen Augen „antiquierte Gewohnheitsrecht“.

Dies sieht der Willinger Bürgermeister anders. Auf Nachfrage unserer Zeitung sprach er von „einem ungeheuerlichen Vorgang“. Es könne nicht angehen, dass in Kassel solche Pläne umgesetzt werden. „ Das Upländer Schanzenrecht ist unantastbar. Wir werden in aller Entschiedenheit gegen dieses Vorhaben vorgehen.“

Auf  eine einvernehmliche Lösung setzt auch der Magistrat nicht: „ Wir werden bauen. Und zwar schon ab August.“ Denn „die Schanze als Chance“ solle der Slogan sein, der Kassel durch die „schwierige Bewerbungsphase“ tragen solle, so Stadtbaurat Nolda. „Die Schanze kommt auf jeden Fall. Allein um die Landeszuschüsse zu sichern, die die Stadt für die Bewerbung erhält. Da ist der Schanzenbau unabdingbare Voraussetzung.“ Für den mit 7,8 Mio. Euro angesetzten Bau sicherte das Land Hessen bei Baubeginn bis 31.8.2013 insgesamt 17.000 Euro zu.

Kassel bewirbt sich um die Ausrichtung der olympischen Winterspiele

Kassel (hw) – Nach dem großen Erfolg des Hessentages hat der Magistrat der Stadt Kassel schon die Pläne für das nächste Großereignis in der Schublade.  Eine bisher geheim gehaltene Magistratsvorlage, die unserer Redaktion vorliegt, belegt, dass an der Bewerbung um die Ausrichtung der olympischen Winterspiele 2022 bereits gearbeitet wird. Nicht endgültig geklärt scheint einzig die Umsetzung der alpinen Ski-Wettbewerbe zu sein.

Baudezernent Christoph Nolda, der sich zunächst bedeckt hielt, räumte ein, dass die Winterspiele ein „mögliches Szenario für diese Region“ darstellten. Favorisiert würde nach seinen Aussagen eine Erhöhung des Dörnberges auf eine Höhe von „mindestens 2500 m über NN“. Allein die Bewegung der erforderlichen Erdmasssen würde mindestens 2000 Arbeitsplätze schaffen. Dazu kämen noch ca. 500 Arbeitsplätze, die für die Errichtung der Kabinen-und Sesselbahnen an verschiedenen Standorten der Region notwendig seien. Allerdings seien die damit verbundenen Auswirkungen auf den Flughafen Calden noch nicht untersucht. Die Rodel- und Bobwettbewerbe sollen auf einer vom Essigberg bis ins Kasseler Becken reichenden Bahn stattfinden

Bedenken wegen der Gefährdung des möglichen Welkulturerbestatus für den Bergpark räumte der Stadtbaurat aus: „Wenn wir da erst mal den Zuschlag haben,  kümmert sich sowieso keiner mehr darum, da haben die gar keine Zeit für.“ Probleme sehe er am ehesten in der Realisierung eines geeigneten Eisstadions: „Ja, da sind wir ein gebranntes Kind. Aber auch das werden wir in den Griff kriegen.“

Veröffentlicht in KasselSport und getaggt mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: